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Wussten Sie, dass der Körper einer erwachsenen Frau täglich nur rund 2 mg Eisen benötigt? Da verwundert es auf dem ersten Blick, dass der empfohlene Tagesbedarf für Eisen bei 14 mg liegt. Grund dafür ist die relativ geringe Verwertungsmenge des Eisens aus der Nahrung: durchschnittlich werden nur 5-20% das in Lebensmitteln gebundene Eisen aufgenommen.
Wenn Sie vermuten, dass Sie den Bedarf an Eisen nicht allein durch die Nahrung abdecken können, ist ein Eisen-Test beim Arzt empfehlenswert. Dieser gibt Auskunft über den Serumeisenwert sowie den Eisenspeicher (Ferritinwert).
Auf bio-apo.com finden Sie eine große Auswahl an Eisenpräparten in verschiedenen Darreichungsformen und Dosierungen. Zudem haben Sie die Wahl zwischen Mono- oder Kombi-Präparaten – insbesondere beliebt ist die Kombination mit B-Vitaminen oder Folsäure.
Ein Klassiker aus der Apotheke ist Floradix mit Eisen – auch bekannt als Kräuterblut. Es enthält Auszüge aus Kräutern kombiniert mit zweiwertigem Eisen und Vitamin C. Diese Kombination gilt als wirksam und gut verträglich. Vitamin C verbessert die Eisenverwertung.
Mittlerweile gibt es von der Marke Floradix weitere Produkte für bestimmte Personengruppen, wie etwa ein Tonikum speziell für Kinder. Das Sortiment wird abgerundet mit anderen Darreichungsformen wie Sticks oder Kapseln.
Die Bioverfügbarkeit ist bei Eisenformen sehr unterschiedlich. Gleichzeitig möchte man die Nebenwirkungen, wie Magen-Darmbeschwerden möglichst minimal halten. Wir haben für Sie in der folgenden Tabelle die gängigsten Eisenformen nach Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit zusammengefasst.
| Eisenform | Wertigkeit | Bioverfügbarkeit | Verträglichkeit |
| Eisen(II)-sulfat | zweiwertig | hoch | eher schlecht, oft Bauchschmerzen |
| Eisen(II)-fumarat | zweiwertig | hoch | mittel, besser verträglich als Sulfat |
| Eisen(II)-gluconat | zweiwertig | gut | mittel, milder als Sulfat oder Fumarat |
| Eisenbisglycinat (Chelat) | zweiwertig | sehr hoch |
gut verträglich |
| Eisen(III)-Polymaltose-Komplex | dreiwertig | mäßig | am besten verträglich |
⇒ Zusammenfassend lässt sich festhalten: zweiwertiges Eisen ist besonders gut bioverfügbar. Dreiwertiges Eisen ist weniger bioverfügbar, dafür aber am besten verträglich. Unsere Empfehlung liegt auf den Formen Eisen(II)-gluconat (auch in der Schreibweise Eisengluconat geläufig) und Eisenbisglycinat. Diese beiden Formen sind sowohl bioverfügbar als auch in der Regel gut verträglich.
Die Bioverfügbarkeit von Eisen ist ein komplexes Thema. Die Aufnahme von Eisen wird durch verschiedene Stoffe gehemmt, durch andere verbessert. Vitamin C kann die Aufnahme von Eisen verbessern, daher enthalten mittlerweile die meisten Eisenpräparate Vitamin C.
Um die Aufnahme weiterhin zu verbessern, sollten Sie Ihr Eisenpräparat NICHT zusammen mit Milch, Kaffee, Cola, Schwarz- oder Grüntee einnehmen. Für die Einnahme von Eisen Kapseln eignet sich entweder Wasser oder ein Vitamin-C-haltiger Saft. Auch einige Getreide- oder Gemüsesorten können hemmende Stoffe besitzen, wie etwa Oxalate oder Phosphate. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, nehmen Sie Ihr Eisenpräparat bestenfalls 2 Stunden nach und 30 Minuten vor einer Mahlzeit ein.
Bei der Einnahme von Eisen können Verdauungsbeschwerden, wie Magendruck, Völlegefühl und Verstopfung, auftreten. Dies ist insbesondere bei hohen Dosierungen oder bestimmten Eisenformen der Fall.
Durch die Einnahme von Eisen kann eine Dunkelfärbung des Stuhls auftreten. Diese Stuhlfärbung ist jedoch völlig harmlos.
Eisenbisglycinat (Chelat) gilt als besonders gut verträglich. Das zweiwertige Eisen ist an zwei Moleküle der Aminosäure Glycin gebunden, wodurch das Eisen gut vor Oxidation geschützt ist und weniger reaktiv mit der Darmschleimhaut ist. Durch diese Chelatstruktur ist Eisenbisglycinat besser für den Magen und Darm verträglich, Verdauungsbeschwerden wie Magendruck oder Übelkeit treten seltener auf.
Zudem ist die dreiwertige Form Eisen(III)-Polymaltose-Komplex sehr gut verträglich, jedoch weniger gut bioverfügbar. Sollten Sie empfindlich auf zweiwertiges Eisen, selbst Eisenbisglycinat reagieren, kann das eine gute Option sein.
Obschon der Mineralstoff grundsätzlich vegan angeboten werden kann, sind viele Eisenpräparate nicht vegan. Einige versteckte „Fallen“ sind beispielsweise:
Da nicht immer sofort erkennbar ist, ob das Produkt tatsächlich vegan ist, sollten sie besser zu vegan deklarierten Produkten greifen.
Diese Eisen Kapseln sind rein pflanzlich:
Diese flüssigen Eisenpräparate sind rein pflanzlich:
Abb. ähnlich
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